Gewaltschutzkonzept des Polizei-Sportvereins Essen 1922 e. V.
Der Polizei-Sportverein Essen (PSV) 1922 e. V. steht für ein sicheres, respektvolles und inklusives Vereinsumfeld. Gewalt, in welcher Form auch immer, hat in unserem Verein keinen Platz. Dafür gibt es ein verbindliches Gewaltschutzkonzept als Rahmen für Mitglieder und Verantwortliche.
Das Wichtigste auf einen Blick
- Null-Toleranz gegenüber Gewalt und Grenzverletzungen
- Klare Regeln und Abläufe für Prävention und den Umgang mit Hinweisen/Verdachtsfällen
- Schutz vulnerabler Personen hat besondere Priorität
- Transparenz und Zuständigkeiten im Verein sind geregelt
- Digitale Kommunikation & Social Media werden verbindlich eingeordnet
Worum geht es im Gewaltschutzkonzept?
Das Gewaltschutzkonzept beschreibt unter anderem:
- Formen von Gewalt (physisch, psychisch, sexualisiert, strukturell)
- Erkennen, Verhindern, Handeln: wie der Verein konsequent gegen Gewalt vorgeht
- Schutzbedarfe vulnerabler Personengruppen
- Professioneller Umgang mit Hinweisen, Verdachtsfällen und Betroffenen
- Täterstrategien im Vereinskontext und deren typische Muster
- Prävention, Aufklärung und Schulung im PSV
- Standards für sichere Strukturen, Nähe-Distanz-Kompetenz und Transparenz
- Digitale Risiken und der Umgang mit Social Media
- Interne und externe Anlaufstellen
- Qualitätssicherung & Risikoanalysen als regelmäßiger Prozess
Das Konzept orientiert sich an wissenschaftlichen Erkenntnissen, nationalen Empfehlungen (z. B. DOSB, Deutsche Sportjugend, Kinderschutz-Zentren) und gesetzlichen Vorgaben. Für Übungsleiter gilt zusätzlich ein Ehrenkodex. Er konkretisiert Verantwortung, Vorbildfunktion sowie Standards im Umgang mit Teilnehmenden – insbesondere mit Minderjährigen. Der Ehrenkodex findet sich ➥ hier im Downloadcenter.
Warum ein Gewaltschutzkonzept?
Gewalt kann in jeder Institution auftreten – auch im Sport. Besonders in Gruppen, in denen Nähe, Vertrauen und Autorität eine wichtige Rolle spielen, ist ein Schutzkonzept unerlässlich. Es sorgt dafür, dass:
- Betroffene geschützt und ernst genommen werden
- Grenzverletzungen früh erkannt und richtig eingeordnet werden
- strukturelle Risiken sichtbar gemacht und reduziert werden
- Verantwortliche Orientierung und Handlungssicherheit haben
- Präventionsmaßnahmen kontinuierlich weiterentwickelt werden
Wichtig: Ein Gewaltschutzkonzept ist kein Generalverdacht gegen Mitglieder oder Verantwortliche. Es schafft klare Regeln und Abläufe, die allen Sicherheit geben.
Umgang mit Social Media und digitalen Räumen
- Private 1:1-Kommunikation zwischen Erwachsenen und Minderjährigen über soziale Medien ist nicht erlaubt.
- Bilder von Personen unter 18 Jahren dürfen grundsätzlich nicht veröffentlicht werden.
Damit schützt der Verein Minderjährige und Erwachsene vor Fehlinterpretationen, Manipulation und digitaler Gewalt.
Die entsprechenden Leitlinien finden Sie im Downloadcenter.
Täterstrategien erkennen
Das Konzept behandelt typische Muster, mit denen Täter Vertrauen aufbauen und Grenzen überschreiten. Diese Erkenntnisse fließen in Schulungen und Präventionsmaßnahmen ein, um Risiken frühzeitig zu minimieren.
Verantwortung und Transparenz
Der PSV Essen setzt auf klare Zuständigkeiten, benannte Ansprechpersonen, Kooperationen mit Fachstellen und eine offene Kommunikationskultur. Alle Personen werden gleich behandelt – unabhängig von ihrer Vereins- oder Berufsrolle. Dazu hat PSV hat einen Verhaltenskodex für Mitglieder. Er beschreibt die verbindlichen Grundregeln für ein respektvolles und sicheres Miteinander im Verein.
Der Verhaltenskodex finden Sie im Downloadcenter.
Unser gemeinsames Ziel
Der PSV Essen möchte ein Umfeld schaffen, in dem sich alle Mitglieder sicher, respektiert und geschützt fühlen. Das Gewaltschutzkonzept ist ein wichtiger Baustein – und wird nur wirksam, wenn alle Verantwortung übernehmen, aufmerksam sind und die Werte des Vereins aktiv leben.
An wen kann man sich wenden?
Der PSV Essen stellt Ansprechpersonen als vertrauliche Erstkontaktstellen zur Verfügung und kooperiert zusätzlich mit externen Fachstellen. Betroffene können jederzeit auch unabhängige Beratung in Anspruch nehmen.
Primäre Ansprechpartnerin ist die Gleichstellungsbeauftrage Maike-Lena Basten, die unter der E-Mail-Adresse gewaltschutz@psv-essen.de erreichbar ist.
Über unsere Formulare ➥ im Downloadcenter können Hinweise zu Gewalt, Grenzverletzungen, Diskriminierung, Gleichstellungsfragen sowie zu präventiven Anliegen vertraulich und auf Wunsch anonym gerichtet werden. Alternativ können die selben Anfrage über ➥ über unsere Kontaktseite auch direkt an die Geschäftsstelle bzw. den Vorstand gestellt werden. Als vereinsunabhängige Kontaktmöglichkeit steht auch ➥ der Essener Sportbund (ESPO) zur Verfügung.
Für Hinweise und Meldungen stehen mehrere Optionen zur Verfügung:
- Unser ➥ Online-Meldebogen Gewaltschutz für Erwachsene
- Unser ➥ Online-Meldebogen Gewaltschutz für Kinder und Jugendliche
- Der Meldebogen ➥ im Downloadcenter. Dieser kann als PDF heruntergeladen, ausgefüllt und eingereicht werden.

